Wir alle haben ein großes Ziel: wir wollen unseren Pferden ein möglichst langes und gesundes Leben ermöglichen. Das ist weit mehr als nur ein Hobby. Es liegt allein in unserer Verantwortung, für die Gesundheit unserer Pferde zu sorgen. Keine leichte Aufgabe, denn dazu gehört so unheimlich viel: das Training ist nur ein wesentlicher Aspekt und im Grunde auch schon eine Wissenschaft für sich. Wir müssen uns eine ganz zentrale Frage stellen: was tun wir eigentlich mit unseren Pferden, und warum? Das gilt natürlich nicht nur für Kaltblutbesitzer. Gerade mit Vertretern der schweren Rassen im Stall müssen wir unser Training aber genau unter die Lupe nehmen, denn so manches fällt unseren Pferden schwerer als anderen, manches ist sogar – je nach Typ – kontraproduktiv.

Ich selbst hatte noch vor zwei Jahren nicht die geringste Ahnung davon. Mittlerweile habe ich mich intensiv mit der Frage nach Trainingsformen und Reitweisen beschäftigt. Auslöser ist mein Wallach Michel, der einige Themen mit in unseren Alltag bringt. Je tiefer ich in die Materie eingestiegen bin – und ich kratze trotzdem noch immer an der Oberfläche – desto klarer wurde mir, dass es uns nicht weiterbringt die Übungsfolgen aus Bodenarbeitsbüchern oder den Standardablauf einer Reitstunde wieder und wieder zu praktizieren. Jedes Pferd hat seine individuellen Baustellen, auch wenn sie vielleicht nur temporärer Art sind, und braucht daher auch eine darauf abgestimmte Trainingsweise.

Training von der Stange? Lieber nicht.

Stellt euch vor, ihr werdet von Rückenschmerzen geplagt. Wahrscheinlich arbeitet ihr zu viel im Sitzen, macht zu wenig Sport und kaum Gymnastik für Rücken und Wirbelsäule. Irgendwann ist alles verspannt und der Hexenschuss kündigt sich deutlich an. Was würdet ihr tun: eine DVD mit „Rückengymnastik für Einsteiger“ im Internet bestellen oder zum Arzt gehen, um herauszufinden wo genau das Problem ist und eine gezielte Therapie dafür zu finden? Selbst wenn ihr noch keine Probleme habt, euch fit halten wollt und dazu ins Fitness-Studio geht, müsst ihr zu allererst einen Fitnesscheck mit einem Trainer absolvieren. So wird sichergestellt, dass ihr euch beim Training nicht überfordert, keine Beeinträchtigungen vorhanden sind und auch die richtigen Muskeln im richtigen Maße gefordert werden.

Genau so läuft das auch mit unseren Pferden. Da wahrscheinlich die wenigsten von uns das Hintergrundwissen und die Erfahrung haben um wirklich selbst zu sehen, wo genau die Baustellen unserer Pferde sind, brauchen wir dazu einen Profi. Wir bekommen eine wunderbare Chance, wenn wir das Training unserer Pferde von Anfang an mit professioneller Unterstützung gestalten. Unsere Pferde haben so die Möglichkeit, eine wirklich gesunde und gute Zeit zu haben. Und wir halten sie auf diese Weise optimal fit für die Aufgaben, die wir ihnen stellen: Reiten in den verschiedensten Facetten, Kutschieren, Zirzensik, Boden- und Handarbeit, Freiheitstraining und vieles mehr. Wir gewinnen ein Pferd, das auch im Alter fit und gesund ist – vorausgesetzt natürlich es kommen keine Verletzungen oder Erkrankungen dazu – und können mit dem guten Gewissen nach Hause gehen, dass wir beim Training das richtige getan haben.

Das perfekte Training zusammenstellen

Also los: was brauchen wir für ein korrektes Training? Als Erstes sind wir, wie schon gesagt, auf die Hilfe von Profis angewiesen – außer ihr zählen selbst dazu, was wohl auf die wenigsten von uns zutrifft. Wir selbst erkennen nicht immer richtig, wo unser Pferd Einschränkungen hat, wo sich angeborene Themen befinden und wo die physischen Grenzen im Einzelfall liegen. Rückentraining schadet nie, aber vielleicht sprechen handfeste Argumente gegen Stangenarbeit und für klassische Handarbeit? Wir müssen es herausfinden. Dabei kann uns ein Physotherapeut oder Ostheopat oder am besten die Kombination aus beidem nach meiner Erfahrung am sinnvollsten helfen. Er kann das Pferd bei der Erstuntersuchung von den Ohrwascheln bis zur Schweifrübe checken: Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln, Faszien, Bänder. Er prüft nicht nur am stehenden Pferd, sondern auch die Beweglichkeit und das Bewegungsbild. Wir bekommen so ein klares Bild davon, welche Muskelgruppen trainiert werden müssen, welche Belastungen gemieden werden sollten, wo die Beweglichkeit gefördert werden muss, wo es ggf. Druckempfindlichkeiten gegen die Ausrüstung gibt und vieles mehr. Am Ende haben wir ein genaues Bild davon, was unserem Pferd im Moment gut tut und welche Unterstützung es braucht. Und wir lernen auch für die Zukunft, wo die gebäudebedingten Schwierigkeiten sind, auf die wir dann in unserem Training viel besser achten können.

Der große Vorteil an einem solchen Check ist, dass ihr im Anschluss wieder selbst in die Planung einsteigen könnt. Der Profi sagt euch genau, was ihr nicht tun solltet und was zwingend nötig ist. So könnt ihr euer Training ganz nach eurem Geschmack und zum Wohle eures Pferdes gstalten. Bücher und Kurse dazu gibt es in rauhen Mengen.

Ich will an dieser Stelle nicht bewerten, welche Trainingsweisen richtig und falsch sind, denn wie immer kann man das nicht pauschal sagen. Grundsätzlich gilt natürlich, dass wir auf Trainingsweisen, die unseren Pferden Schmerzen zufügen oder welche die Gesundheit beeinträchtigen tunlichst verzichten sollten, auch wenn sie schnelle Erfolge versprechen und vielleicht die gängige Praxis auf manchem Reitplatz darstellen. Ein Training, das schadet, ist kein Training, das brauchen weder Pferd noch Mensch.

Und Action: das Training im Alltag

Nun habt ihr also einen guten Überblick über die Themen, die ihr bearbeiten solltet, und habt euch einen Trainingsplan zusammengestellt. Wie merkt ihr aber, ob das Training hilft, und ob man die einzelnen Übungen richtig ausführt? Optimal ist hier natürlich ein Trainer, der einem zur Seite steht. Ob regelmäßig oder nur ab und zu spielt dabei keine Rolle. Wir haben mit unseren Trainern keine wöchentlichen Stunden vereinbart, sondern arbeiten nur nach Bedarf und Zeit. Wir legen die Stunden so, dass wir dazwischen auch Zeit zum Üben haben, und lassen die Pferde auch in regelmäßigen Abständen direkt vom Trainer Korrekturreiten. So können wir uns sicher sein, dass auch nach der Analyse durch den Physiotherapeuten nichts aus dem Ruder läuft und kleine Lahmheiten, Verspannungen oder Empfindlichkeiten schnell überprüft werden können, bevor etwas Großes daraus wird.

Bei der Wahl des Trainers müsst ihr auf euer Bauchgefühl hören. Nicht jeder Trainer kommt mit einem Kaltblut als Schüler klar. Voreingenommen sollten wir allerdings nicht sein. Meine Trainerin Stephanie hatte, als wir uns kennengelernt haben, eine zierliche Araberstute, jetzt einen Lusitanohengst. Dennoch kommt sie mit Michel und natürlich auch Merlin bestens klar und kann sich auf ihre Besonderheiten einstellen. Wir hatten jedoch auch schon Probestunden, bei denen man deutlich spüren konnte, dass der Funke zwischen Trainer und Kaltblut einfach nicht überspringen wollte.

Auf dem Boden der Tatsachen

Wenn wir von Trainern sprechen, sind in der Regel Reitlehrer gemeint. Achtet aber unbedingt darauf, dass euch euer Trainer auch bei der richtigen Bodenarbeit unterstützen kann. So gern wir alle auf dem Rücken unserer Pferde sitzen, die Basis dafür ist die regelmäßige Gymnastizierung, und die findet auch am Boden statt. Für viele Reiter, die den Weg zum eigenen Pferd über Reitstunden in einem Schulstall gefunden haben, ist die Bodenarbeit ein Fremdwort. Wir sollten uns unbedingt damit beschäftigen, denn hier haben wir ganz andere Möglichkeiten der Einwirkung als auf dem Rücken und können geziehlt an bestimmten Themen arbeiten. Wenn man keine Erfahrung mit Bodenarbeit hat, empfehle ich beispielsweise den Einstieg über die Equikinetic und Übungen der Dualaktivierung vom Boden aus nach Michael Geitner (dazu folgt noch ein gesonderter Artikel). Wir haben damit sehr positive Effekte erzielt und gerade in der Zeit, in der wir noch nicht viel Ahnung vom Training hatten, einen wunderbaren Leitfaden zur Hand gehabt.

Zur Bodenarbeit gibt es eine ganze Menge Bücher, Onlinekurse und Videos, mit denen ihr euch helfen könnt. Wichtig ist, dass ihr euch mit dem Training auch wohl fühlt. Wenn ihr die Empfehlung bekommt, unbedingt Zirkuslektionen zu üben, euch selbst dabei aber wirklich unwohl fühlt, dann sucht euch eine Alternative. Pferd und Mensch sind eine Einheit, fühlt sich ein Teil nicht wohl, kann das Team nicht funktionieren.

Bei unserer Trainerin aus der akademischen Reitkunst können wir ganz gezielt in Einheiten nur am Boden arbeiten. Das ist übrigens wahnsinnig spannend, auch für diejenigen unter uns, die schon in der Früh nur an den Sattel denken können: hier zeigt sich, ob das Pferd euch wirklich vertraut, ob es euch respektiert und versteht. Hier seht ihr, wie gut die Beziehung zu eurem Pferd ist und ob es gelernt hat, auf die Hilfen richtig zu reagieren. Hier kommt Ruhe und eine gemeinsame Sprache ins Training. Habt ihr das einmal erarbeitet und nehmt es mit in den Sattel, werdet ihr feststellen, dass sich viele Themen auf einmal viel leichter lösen lassen.

Nach dem Training: Hand aufs Pferd!

Damit meine ich nicht die obligatorische Streicheleinheit, die natürlich auch nicht fehlen sollte. Den Trick habe ich bei einem Equikinetic-Workshop gelernt, und ich nutze ihn mittlerweile fast immer, wenn ich mit meinen Pferden arbeite. Fast, weil es nicht immer funktioniert, z.B. wenn die Pferde arg verschwitzt sind oder eine konditionell herausfordernde Einheit hinter sich haben. Ich taste dabei mein Pferd mit der Hand an den wesentlichen Stellen ab und warte kurz, ob ich eine besondere Erwärmung der darunterliegenden Muskulatur spüre. Muskeln, die arbeiten, erzeugen Wärme, und das mache ich mir zu Nutze um herauszufinden, ob ich richtig trainiert habe. Dazu sehe ich mir bei neuen Übungen vorher an, welche Muskelgruppen bei den Übungen aktiviert werden sollten, und prüfe nachher, ob wir richtig liegen. Oder ich arbeite umgekehrt, z.B. wenn wir Lieblingsübungen machen. Ich kann einfach mal probieren, welche Muskelregionen nach meinem Training warm sind und schaue, ob das die Stellen sind, die ich wirklich trainieren wollte. Bemerke ich, dass Muskelgruppen gearbeitet haben, die gar nicht im Fokus der Übungen lagen, habe ich etwas falsch gemacht oder eine Schonhaltung des Pferdes nicht erkannt.

Movie Star

Eine wunderbare Möglichkeit zu erkennen, ob ihr und euer Pferd sich richtig bewegen, ist ein Video. Auch wenn viele sich nicht gerne selbst auf Videos sehen, hilft die Aufzeichnung des Trainings – gerne auch nur in Ausschnitten – euch unheimlich weiter. Dinge, die wir nicht sehen, wenn wir selbst vorm Pferd stehen oder auf dem Pferd sitzen, werden uns auf diese Weise schnell deutlich, meistens reicht schon ein kurzer Blick auf das Video. Ich habe beispielsweise oft Probleme die Bewegung bei Michel korrekt einzuschätzen, weil er dazu – je nachdem wo ich stehe – einfach zu groß ist. Wenn ihr niemand findet, der euch filmen kann, stellt einfach eine Kamera auf einem Stuhl auf und schaut, welchen Bereich der Halle oder des Reitplatzes die Kamera so aufzeichnen kann. Markiert den Bereich mit Stangen oder Pylonen und bewegt euch immer wieder für Sequenzen innerhalb dieses Bereichs. Den Rest könnt ihr am Ende ja rausschneiden.

Die Anatomie des Pferdes

Um das richtige Training zusammenzustellen ist natürlich auch etwas Knowhow gefragt. Die Grundzüge der Anatomie und Biomechanik des Pferdes müssen wir uns einfach anschauen, wenn wir verstehen wollen, wie unser Partner funktioniert, was ihm gut tut und was schadet. Hier gibt es Unterstützung für jeden Geschmack: Seminare, Blogs, Onlinekurse, DVDs, Bücher … Als ein Beispiel unter vielen möchte ich euch die Bücher von Gillian Higgins empfehlen. Sie ist die Gründerin von Horses Inside Out und macht mit dieser „Kunst am Pferd“ Anatomie und Biomechanik auf wunderbare Weise sichtbar.

Hilfsmittel beim Training

Den Einsatz von Hilfsmitteln sollten wir ganz besonders kritisch hinterfragen. Damit meine ich nicht Geräte wie z.B. Stangen, Pylonen oder Aufbauten fürs Geschicklichkeitstraining. Ich meine alles, was direkt auf das Pferd einwirkt, wie z.B. beim Einsatz von Hilfszügeln. Auch die Wahl des Sattels, die Wahl des richtigen Gebisses oder die Entscheidung für gebissloses Reiten oder der Einsatz von Sporen zähle ich im weiteren Sinne zum Thema Hilfsmittel. Es würde viel zu weit greifen, an dieser Stelle über Sinn oder Unsinn der einzelnen Dinge zu schreiben, vor allem weil man das nie pauschalisieren kann. Wir stehen zum Wohle unserer Pferde jedoch in der Pflicht, uns über die Funktionsweise jedes einzelnen Hilfsmittels genauestens zu informieren, bevor wir es selbst anlegen, und wirklich zuerst den Profi zu fragen. Ein Sattel kann nicht einfach auf den Rücken eines anderen Pferdes gelegt werden. Eine Kandare gehört nicht in die Hand eines Reiters, der sich damit nicht auskennt, und nicht jede Kandare passt zu jedem Pferd. Ganz besonders am Herzen liegt mir allerdings das Thema Hilfszügel. Niemand, der sein Pferd wirklich wertschätzt, sollte einfach ohne einem Profi an seiner Seite oder die entsprechende Ausbildung mit Hilfszügeln arbeiten. Die verschiedenen Modelle sind so unterschiedlich in ihrer Wirkung und können so viel Schaden am Pferd anrichten, dass ein „das machen alle so“ hier nicht gelten kann. Gerade bei unseren Kaltblütern passt so manches nicht ins Konzept, was bei anderen Körperbauten funktionieren mag.

Wenn über den Einsatz von Hilfsmitteln nachgedacht wird sollten wir uns auch die Frage stellen, ob wir sie nutzen, um irgendetwas zu beschleunigen. Das ist in der Zusammenarbeit mit einem Pferd immer kritisch zu sehen, denn jede nachhaltige und gesunde Entwicklung braucht Zeit und Geduld.

Body & Soul

Passt das Training oder die Hilfsmittel nicht zum Pferd, wird ganz schnell die Psyche in Mitleidenschaft gezogen. Das Pferd entwickelt Stress beim Training, der sich auf seinen gesamten Alltag auswirkt und im schlimmsten Fall zu Magengeschwüren und Koliken führen kann. Deswegen ist es so wichtig, sich wirklich Gedanken über das richtige Training für jedes einzelne Pferd zu machen. Alles, was ein Pferd unter Druck setzt, wird auf Dauer zu einer Belastung für das Tier und am Ende auch für den Reiter, die Probleme sind vorprogrammiert. Aber nicht nur das Training selbst, sondern die Art und Weise, wie wir vorher, währenddessen und danach mit unseren Pferden umgehen, hat große Auswirkungen auf die Psyche. Lassen wir uns auf Ablenkungen ein, sind beim Putzen in den neuesten Stallklatsch vertieft, lesen beim Warmreiten noch ein paar „WhatsApps“ und denken bei der Galoppade schon dran, dass wir gleich Feierabend haben, müssen wir uns nicht wundern wenn die Motivation unserer Pferde sich in Grenzen hält und auch ihre Aufmerksamkeit nicht bei uns ist. Der Lerneffekt ist dann minimal – genauso wie unter Stress. Pferde sind ausgeprägte Beziehungswesen. Sie spüren, ob ihr mit euren Gedanken beim Training seid oder schon zu Hause in der Badewanne. Sie spüren, ob ihr entspannt mitarbeitet oder noch den Ärger aus dem Büro in den Knochen habt. Sind wir gestresst, müssen wir zuerst zur Ruhe kommen. Ist unser Pferd angespannt, müssen wir es zur Entspannung bringen.

Lange Rede, kurzer Sinn

Was steht nun ganz konkret an, wenn wir das Training unserer Pferde gestalten wollen?

  • Der Fitness-Check: wie in jedem guten Fitness-Studio erst eine Analyse gemacht wird, lassen wir Profis wie Physiotherapeuten den Trainingsstand unserer Pferde checken. Danach wissen wir, was wir in den Fokus rücken sollten, wo wir aufpassen müssen, und was schon wunderbar funktioniert.
  • Wir suchen uns Unterstützung zur Umsetzung des Trainings, sowohl im Sattel als auch vom Boden aus, sofern wir keine wirklich erfahrenen Pferdebesitzer sind.
  • Wir legen Hand an und nutzen die Videoanalyse. So können wir erkennen, ob beim Training wirklich das passiert, was wir wollen.
  • Wir verschaffen uns Kenntnisse über Anatomie und Biomechanik. Dann können wir das, was wir sehen und fühlen, besser selbst einschätzen, und werden mit der Zeit und steigender Erfahrung unabhängiger von der Einschätzung unserer Trainer.
  • Wenn Hilfsmittel zum Einsatz kommen sollen, informieren wir uns vorher ganz genau, ob diese wirklich notwendig sind, wie sie wirken und wie sie funktionieren.
  • Um Stress zu vermeiden sollten wir nicht nur das richtige Training wählen, sondern auch auf die Trainingsatmosphäre achten: keine Ablenkungen, Konzentration auf das Pferd und das, was wir gemeinsam tun.

Diese selbstkritische Überprüfung des eigenen Trainings fängt immer wieder von vorne an. So wie unsere Pferde regelmäßige Termine für die Impfungen, Zahnarzt und Hufschmied haben, so sollten wir auch den Physiotherapeuten, unsere Trainingsanalyse und die eigene Fortbildung hinsichtlich verschiedenster trainingsrelevanter Aspekte regelmäßig im Kalender stehen haben. Das Gute daran: eure Pferde werden es euch wirklich danken. Und langweilig wird euch so ganz sicher auch nicht.

Photo: Gerhard Bleicher